Managementberatung

Managementberatung ist ein schon lange gängiges Thema und doch werden immer wieder andere Aspekte beleuchtet. Wer Managementberater sein möchte, der benötigt ein besonders gutes Auffassungsvermögen, einen genauen Blick von oben und besonders kräftige Nerven. Wenn ein Unternehmen eine Managementberatung benötigt, dann stecken besondere Erwartungen dahinter. Geringstes Ziel ist, dass die Beratung Früchte tragen soll.

Zumeist geht es bei der Managementberatung um die Optimierung der Unternehmensführung, insbesondere in Bezug auf dem Unternehmensgewinn. Es kann aber auch Managementberatungen geben, die sich auf die Verbesserung der Unternehmenskommunikation beziehen oder das gesamte Unternehmen inklusive Abteilungen umstellen.

Mithilfe einer Managementberatung können Unternehmen restrukturiert oder es kann eine Outsourcing-Maßnahme geplant werden. Der Vorteil der Managementberatung ist es, dass sie von oben in das Unternehmen schauen und gleichzeitig die Außenwelt im eigenen Blickwinkel haben. Das Unternehmen an sich hat zwar seine eigene Sicht, aber die ist zumeist ungeprüft. Wenn das Unternehmen mit einem Dritten zusammenarbeitet, dann ergeben sich meist mehr Ansatzpunkte als die, die man aus dem Unternehmen heraus entwickeln kann.

Zum Beispiel kann man sich vorstellen, dass ein bekannter für Schuh-Anbieter namens Footway eine Umstrukturierungsmaßnahme durchführen möchte. Hierbei soll das Netz der Filialen überprüft und überarbeitet werden. Da das Unternehmen die Interessen der Mitarbeiter, des Controllings und der Unternehmensführung vertritt, ist es von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Maßnahme, dass ein Managementberatungsunternehmen miteinbezogen wird.

Die Aufgabe der Managementberatung ist es zumeist, sich einen praktischen und theoretischen Überblick über das Unternehmen zu verschaffen und eine Analyse vorzunehmen. Hierbei werden die Abläufe im Unternehmen beobachtet und betrachtet und es werden auch Gespräche mit den Mitarbeitern geführt. In einem Bericht oder einer Präsentation können verschiedene Vor- und Nachteile einer Veränderungsmaßnahme mit den verschiedenen am Prozess Beteiligten besprochen werden. Die Managementberatung gibt Entwicklungsvorschläge und Lösungsmöglichkeiten vor, die endgültige Entscheidung trifft letztendlich das Unternehmen.

Der Nachteil an einer Managementberatung ist, dass dafür ein entscheidender Kostenfaktor entsteht. Eine Beratung kostet je nach Umfang mehrere 10.000 Euro. Allerdings ist es so, dass keine Kosten und Mühen gescheut werden sollten, wenn man eine wichtige Entscheidung zu treffen hat, um die Risiken einer Fehlentscheidung zu minimieren. Eine im Unternehmen „allein gezimmerte“ Umstellungsentscheidung kann unter Umständen teurer werden, wenn sie zu einer suboptimalen oder gar zu einer Fehlentscheidung führt. Im schlimmsten Fall kann dann sogar der Unternehmenszweck gefährdet sein.

Eine Managementberatung kann man auf verschiedene Arten finden: Zum einen haben alle Managementberater einen Internetauftritt, zum anderen kann man Anzeigen in Fachzeitschriften finden oder Kontakte auf Fachmessen herstellen. Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um eine passende Managementberatung ausfindig zu machen und für sich in Anspruch zu nehmen. Zumeist wird dabei ein Beratungsvertrag abgeschlossen, der den Umfang und die Dauer der Leistung festlegt. Dieser Vertrag ist sinnvoll, wenn es später bei Erstellen der Leistung zu Unstimmigkeiten kommt. Außerdem wird darin zumeist auch das Budget festgsteckt, so dass die Beratungsprovision übersichtlich bleibt.

Umweltmanagement und Unternehmensberater

Der Umweltschutz wird ein immer wichtigerer Faktor in der Unternehmenspolitik. Er soll nicht nur die Auflagen der Behörden erfüllen, sondern auch die Angestellten an das Unternehmen binden.

Das Umweltmanagement beschäftigt sich in erster Linie mit allen Auflagen des Umweltschutzes, die von den Behörden verlangt werden und die in der Organisation als Ziele festgelegt werden. Es soll die nachhaltigen Prozesse in dem Unternehmen sichern, um unsere Umwelt möglichst wenig zu belasten.

In modernen Unternehmen gehört der Umweltschutz zu einem der wichtigsten Ziele. Konstant sollte daran gearbeitet werden, ökologische Maßnahmen umzusetzen, die Umweltschäden vermeiden.

Die meisten Faktoren des Umweltschutzmanagements lassen sich in Zahlen ausdrücken. Dazu gehören zum Beispiel der Energieverbrauch, der Wasserverbrauch und die Abwasserqualität, sowie die Verunreinigungen der Umwelt.

In den Unternehmen sollten dafür Verantwortliche ausgebildet werden, die in einem Umweltmanagementsystem definiert werden. Sie sind dafür verantwortlich, die Verhaltensweisen des Personals und die Umsetzung des Umweltmanagements zu garantieren. Dafür werden Abläufe und Vorgaben definiert, um die einzelnen Ziele nachverfolgen zu können. Dazu gehören nicht nur die Vorgaben der zuständigen Behörden, sondern auch die Ziele der eigenen Organisation.

Um die Anweisungen und Vorgaben in dem ganzen Unternehmen bekannt zu machen, wird in den meisten Unternehmen ein Handbuch für das Umweltmanagement erstellt. Jeder Mitarbeiter sollte sich damit identifizieren und kann mit den jeweiligen Anweisungen seinen Teil dazu beitragen.

Die Umweltmanagementnorm ISO 14001 wurde als Leitfaden für Unternehmen entworfen. In ihr werden Grundsätze und Hilfsinstrumente genannt, mit denen sich die einzelnen Aufgaben im Umweltmanagement leichter definieren lassen. Die Norm ähnelt im Aufbau den ISO-Qualitätsmanagement-Normen, damit sie leichter in die Unternehmensstruktur integriert werden kann.

Um die Effizienz und den Grad der Umsetzung des Umweltmanagement zu überprüfen, lassen viele Unternehmen sich von externen Auditoren überprüfen. Dafür stehen verschiedene Zertifizierungsnormen zur Verfügung.

Einer der wichtigsten Gründe für das Umweltmanagement ist aber die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens. Sie gibt den Mitarbeitern und vor allen Dingen auch den Kunden die Sicherheit, dass das Unternehmen sich konstant bemüht, aktiven Umweltschutz zu betreiben. Dadurch werden natürlich auch strategische Geschäftsvorteile erzielt, die ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensplanung sein können.

Unternehmensberatungen können hier sinnvolle Arbeit leisten, da viele Unternehmen den Umweltschutz noch als einen Kostenfaktor sehen, der kein Unternehmensziel darstellt. Geplanter Umweltschutz kann aber auch durch effektive Kostenreduzierungen erreicht werden und dadurch finanzielle Vorteile bringen. Das beste Beispiel dafür ist der effizientere Energieverbrauch, der nicht nur in der Produktion einen wichtigen Finanzfaktor darstellt.

Da sich das öffentliche Interesse immer mehr auf den Umweltschutz konzentriert, lassen sich die Maßnahmen im Umweltschutz aber auch für die Differenzierung von Konkurrenten nutzen. Sie bietet Kunden höhere Anreize, die eigenen Produkte zu kaufen, da sie dadurch den Umweltschutz des Unternehmens unterstützen. Durch diese und andere Faktoren ist das Umweltmanagement kein Kostenfaktor mehr für Unternehmen, sondern kann als potentieller Wettbewerbsfaktor angesehen werden.