Nachhaltigkeitsmanagement

Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus von Medien und dem Interesse der Öffentlichkeit geraten. Deswegen ist es auch für Unternehmen interessant, nachhaltige Ziele zu verfolgen.

Die Öffentlichkeit nimmt immer mehr Interesse an der sozialen Verantwortung von Unternehmen. Sie beschreibt unter anderem, wie die Ziele der Nachhaltigkeit in einem Unternehmen strategisch umgesetzt werden. Deswegen ist es immer wichtiger, sie auch in die Unternehmenspolitik zu integrieren. Damit wird garantiert, dass jedes Kapital des Unternehmens nicht ersatzlos aufgezehrt wird. es geht darum, die langfristige Geschäftsentwicklung erfolgreich abzusichern und mit dem Unternehmen einen positiven Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft zu leisten.

Ein wichtiger Teil sind die natürlichen Ressourcen, die nicht unendlich zur Verfügung stehen. Das Nachhaltigkeitsmanagement muss so ausgelegt werden, dass die Zukunft des Unternehmens gesichert wird und unsere Umwelt nachhaltig positiv verändert wird.

Ein erfolgreiches Nachhaltigkeitsmanagement muss also in der Unternehmenspolitik verankert werden und in allen Strukturen und Prozessen des Unternehmens umgesetzt werden. Unternehmensberater können dabei helfen, die erforderlichen Führungsinstrumente bereitzustellen, die für die Einhaltung der Ziele erforderlich sind. Sinn dabei ist nicht nur, den ökologischen Fußabdruck zu verbessern, sondern auch einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen, durch Kostenersparnisse und Mitarbeitermotivation sowie ein besseres Risikomanagement.

Im Moment sind deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich eher im Mittelfeld angesiedelt, eine gute Möglichkeit, um sein Unternehmen besser im internationalen Wettbewerb zu positionieren.

Wie bei vielen anderen Managements ist es im Nachhaltigkeitsmanagement wichtig, messbare Ziele zu identifizieren, die auch für die Umsetzung ausgewertet werden können. Diese Ziele können in mehreren Arbeitsschritten definiert werden, um die Maßnahmen so gut wie möglich an die Ziele anzupassen. Wichtig ist es aber, dass die Maßnahmen konstant kontrolliert werden und eine Frequenz definiert wird, mit der die Effektivität überprüft werden kann. Mit dieser Überprüfung wird gewährleistet, dass die Effizienz dieser Maßnahme mit den Zielen übereinstimmt.

Das richtige Nachhaltigkeitsmanagement integriert alle Mitarbeiter in die Arbeitsschritte, damit sie zu dem Erfolg der einzelnen Projekte beitragen können. Dies betrifft nicht nur firmeninternes Personal, es können auch kommunale Einrichtungen, andere Unternehmen, Verbände, Vereine und private Haushalte in die Projekte einbezogen werden. Dies hilft dem Unternehmen, das Nachhaltigkeitsmanagement als Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Außerdem kann eine große Anzahl von Beteiligten den Erfolg und die Effektivität der Maßnahmen verbessern.

Das Nachhaltigkeitsmanagement ist heutzutage ein anerkannter Studiengang und wird in einigen Universitäten in die MBA-Lehrgänge integriert. Unternehmensberatungen mit dem entsprechenden Fachpersonal können Unternehmen also wichtige Hilfestellungen bei der Entwicklung der Ziele des Nachhaltigkeitsmanagements und deren Umsetzung bieten. Besonders wichtig sind die Verknüpfungen zwischen den Managementformen, wie dem Risikomanagement und dem Nachhaltigkeitsmanagement.

Managementberatung

Managementberatung ist ein schon lange gängiges Thema und doch werden immer wieder andere Aspekte beleuchtet. Wer Managementberater sein möchte, der benötigt ein besonders gutes Auffassungsvermögen, einen genauen Blick von oben und besonders kräftige Nerven. Wenn ein Unternehmen eine Managementberatung benötigt, dann stecken besondere Erwartungen dahinter. Geringstes Ziel ist, dass die Beratung Früchte tragen soll.

Zumeist geht es bei der Managementberatung um die Optimierung der Unternehmensführung, insbesondere in Bezug auf dem Unternehmensgewinn. Es kann aber auch Managementberatungen geben, die sich auf die Verbesserung der Unternehmenskommunikation beziehen oder das gesamte Unternehmen inklusive Abteilungen umstellen.

Mithilfe einer Managementberatung können Unternehmen restrukturiert oder es kann eine Outsourcing-Maßnahme geplant werden. Der Vorteil der Managementberatung ist es, dass sie von oben in das Unternehmen schauen und gleichzeitig die Außenwelt im eigenen Blickwinkel haben. Das Unternehmen an sich hat zwar seine eigene Sicht, aber die ist zumeist ungeprüft. Wenn das Unternehmen mit einem Dritten zusammenarbeitet, dann ergeben sich meist mehr Ansatzpunkte als die, die man aus dem Unternehmen heraus entwickeln kann.

Zum Beispiel kann man sich vorstellen, dass ein bekannter für Schuh-Anbieter namens Footway eine Umstrukturierungsmaßnahme durchführen möchte. Hierbei soll das Netz der Filialen überprüft und überarbeitet werden. Da das Unternehmen die Interessen der Mitarbeiter, des Controllings und der Unternehmensführung vertritt, ist es von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Maßnahme, dass ein Managementberatungsunternehmen miteinbezogen wird.

Die Aufgabe der Managementberatung ist es zumeist, sich einen praktischen und theoretischen Überblick über das Unternehmen zu verschaffen und eine Analyse vorzunehmen. Hierbei werden die Abläufe im Unternehmen beobachtet und betrachtet und es werden auch Gespräche mit den Mitarbeitern geführt. In einem Bericht oder einer Präsentation können verschiedene Vor- und Nachteile einer Veränderungsmaßnahme mit den verschiedenen am Prozess Beteiligten besprochen werden. Die Managementberatung gibt Entwicklungsvorschläge und Lösungsmöglichkeiten vor, die endgültige Entscheidung trifft letztendlich das Unternehmen.

Der Nachteil an einer Managementberatung ist, dass dafür ein entscheidender Kostenfaktor entsteht. Eine Beratung kostet je nach Umfang mehrere 10.000 Euro. Allerdings ist es so, dass keine Kosten und Mühen gescheut werden sollten, wenn man eine wichtige Entscheidung zu treffen hat, um die Risiken einer Fehlentscheidung zu minimieren. Eine im Unternehmen „allein gezimmerte“ Umstellungsentscheidung kann unter Umständen teurer werden, wenn sie zu einer suboptimalen oder gar zu einer Fehlentscheidung führt. Im schlimmsten Fall kann dann sogar der Unternehmenszweck gefährdet sein.

Eine Managementberatung kann man auf verschiedene Arten finden: Zum einen haben alle Managementberater einen Internetauftritt, zum anderen kann man Anzeigen in Fachzeitschriften finden oder Kontakte auf Fachmessen herstellen. Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um eine passende Managementberatung ausfindig zu machen und für sich in Anspruch zu nehmen. Zumeist wird dabei ein Beratungsvertrag abgeschlossen, der den Umfang und die Dauer der Leistung festlegt. Dieser Vertrag ist sinnvoll, wenn es später bei Erstellen der Leistung zu Unstimmigkeiten kommt. Außerdem wird darin zumeist auch das Budget festgsteckt, so dass die Beratungsprovision übersichtlich bleibt.

Umweltmanagement und Unternehmensberater

Der Umweltschutz wird ein immer wichtigerer Faktor in der Unternehmenspolitik. Er soll nicht nur die Auflagen der Behörden erfüllen, sondern auch die Angestellten an das Unternehmen binden.

Das Umweltmanagement beschäftigt sich in erster Linie mit allen Auflagen des Umweltschutzes, die von den Behörden verlangt werden und die in der Organisation als Ziele festgelegt werden. Es soll die nachhaltigen Prozesse in dem Unternehmen sichern, um unsere Umwelt möglichst wenig zu belasten.

In modernen Unternehmen gehört der Umweltschutz zu einem der wichtigsten Ziele. Konstant sollte daran gearbeitet werden, ökologische Maßnahmen umzusetzen, die Umweltschäden vermeiden.

Die meisten Faktoren des Umweltschutzmanagements lassen sich in Zahlen ausdrücken. Dazu gehören zum Beispiel der Energieverbrauch, der Wasserverbrauch und die Abwasserqualität, sowie die Verunreinigungen der Umwelt.

In den Unternehmen sollten dafür Verantwortliche ausgebildet werden, die in einem Umweltmanagementsystem definiert werden. Sie sind dafür verantwortlich, die Verhaltensweisen des Personals und die Umsetzung des Umweltmanagements zu garantieren. Dafür werden Abläufe und Vorgaben definiert, um die einzelnen Ziele nachverfolgen zu können. Dazu gehören nicht nur die Vorgaben der zuständigen Behörden, sondern auch die Ziele der eigenen Organisation.

Um die Anweisungen und Vorgaben in dem ganzen Unternehmen bekannt zu machen, wird in den meisten Unternehmen ein Handbuch für das Umweltmanagement erstellt. Jeder Mitarbeiter sollte sich damit identifizieren und kann mit den jeweiligen Anweisungen seinen Teil dazu beitragen.

Die Umweltmanagementnorm ISO 14001 wurde als Leitfaden für Unternehmen entworfen. In ihr werden Grundsätze und Hilfsinstrumente genannt, mit denen sich die einzelnen Aufgaben im Umweltmanagement leichter definieren lassen. Die Norm ähnelt im Aufbau den ISO-Qualitätsmanagement-Normen, damit sie leichter in die Unternehmensstruktur integriert werden kann.

Um die Effizienz und den Grad der Umsetzung des Umweltmanagement zu überprüfen, lassen viele Unternehmen sich von externen Auditoren überprüfen. Dafür stehen verschiedene Zertifizierungsnormen zur Verfügung.

Einer der wichtigsten Gründe für das Umweltmanagement ist aber die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens. Sie gibt den Mitarbeitern und vor allen Dingen auch den Kunden die Sicherheit, dass das Unternehmen sich konstant bemüht, aktiven Umweltschutz zu betreiben. Dadurch werden natürlich auch strategische Geschäftsvorteile erzielt, die ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensplanung sein können.

Unternehmensberatungen können hier sinnvolle Arbeit leisten, da viele Unternehmen den Umweltschutz noch als einen Kostenfaktor sehen, der kein Unternehmensziel darstellt. Geplanter Umweltschutz kann aber auch durch effektive Kostenreduzierungen erreicht werden und dadurch finanzielle Vorteile bringen. Das beste Beispiel dafür ist der effizientere Energieverbrauch, der nicht nur in der Produktion einen wichtigen Finanzfaktor darstellt.

Da sich das öffentliche Interesse immer mehr auf den Umweltschutz konzentriert, lassen sich die Maßnahmen im Umweltschutz aber auch für die Differenzierung von Konkurrenten nutzen. Sie bietet Kunden höhere Anreize, die eigenen Produkte zu kaufen, da sie dadurch den Umweltschutz des Unternehmens unterstützen. Durch diese und andere Faktoren ist das Umweltmanagement kein Kostenfaktor mehr für Unternehmen, sondern kann als potentieller Wettbewerbsfaktor angesehen werden.

Unternehmensberater für finanzielle Probleme

Eine der größten Aufgaben von Unternehmensberatungen ist es, die finanzielle Situation von Unternehmen zu verbessern.

Durch die Globalisierung und die offenen internationalen Märkte geraten immer mehr Unternehmen in einen hohen Leistungsdruck. Die Produkte müssen unter hohen Qualitätsstandards produziert werden und preislich mit anderen vergleichbaren internationalen Produkten mithalten können.

Für viele Unternehmen ist dieser Druck zu hoch, da an vielen Stellen im Unternehmen Veränderungen durchgeführt werden müssen. Die Aufgabe der Unternehmensberater ist dann, die Kostenstellen in dem Unternehmen zu identifizieren und effizientere Wege zu finden.

Bei den Unternehmen ist diese Art der Unternehmensberatung immer sehr gefürchtet, da sie meistens auch mit Personalkürzungen verbunden sind. Der Unternehmensberater hat die Aufgabe, die Produktion sowie die Administration auf ihre Effektivität und Leistung zu überprüfen.

In den meisten Unternehmen werden dann neue Strukturen gebildet, die die internen Abläufe effektiver machen und vor allem weniger Kosten verursachen.

Für die Unternehmensberater kann dies eine sehr zeitintensive Arbeit sein, da je nach Unternehmen viele Produktionsabläufe und administrative Prozesse kontrolliert werden. Das Unternehmen verlangt schnelle Resultate, um die finanzielle Situation schnell wieder in den Griff zu bekommen. Daher konzentrieren sich Unternehmensberater meistens erst auf die kostenintensivsten Prozesse und arbeiten sich dann langsam herunter zu den Prozessen, die nicht so erfolgversprechend sind.

Warum sind Unternehmensberatungen wichtig?

Viele Unternehmen weltweit nehmen den Service von Unternehmensberatung in Anspruch. Die Gründe dafür sind vielfältig, auf einige davon wollen wir hier näher eingehen.

Eines haben alle Gründe, eine Unternehmensberatung zu beauftragen, gleich: Die eigenen Angestellten haben nicht die geeignete Ausbildung, Probleme zu lösen, oder können sich aus zeitlichen Gründen nicht darum kümmern.

Das klassische Beispiel ist die Effizienz in der Produktion. Eine sehr große Anzahl der Unternehmensberatungen hat sich auf die Verbesserung der Produktionsmöglichkeiten konzentriert. Die jahrelange Arbeit an den gleichen Produkten blockiert Angestellte oft, über effizientere Vorgänge nachzudenken. Unternehmensberatungen können die einzelnen Prozesse in einer Produktion besser bewerten, da sie sie aus der Sicht Dritter mit den richtigen Werkzeugen analysieren können. Damit werden Modelle erstellt, die die Schwachstellen offenlegen und mit denen Verbesserungsmöglichkeiten entwickelt werden können.

Mit welchen Werkzeugen die Unternehmensberatungen arbeiten, hängt oft von der Industriebranche und der Ausbildung der Berater ab. Der Fokus liegt aber immer darauf, den Qualitätsstandard zu halten und die Produktionszeiten zu vermindern.

Das funktioniert aber nur, wenn die Produkte oder Dienstleistungen auch den Anforderungen der Kunden entsprechen. Deswegen konzentriert sich auch eine große Gruppe von Unternehmensberatung auf die Qualitätssicherung. Grundvoraussetzung für den Erfolg jedes Unternehmens ist es, die Anforderung an die Produkte oder Dienstleistungen der Kunden zu erfüllen.

Die Anforderung können durch direkte Anforderungen definiert werden, oder durch Marktstudien im Falle der Lieferung an den Einzelhandel. Erst, wenn diese Qualitätsmerkmale auch garantiert werden, können Unternehmen an einer effizienteren Produktion arbeiten.

Die Qualitätssicherung kann eine umfangreiche Arbeit sein, abhängig von der Komplexität der Produkte oder Dienstleistungen. Die Unternehmensberatungen haben die Möglichkeit, unter einigen Werkzeugen auszuwählen, die von dem Einsatzgebiet und der Ausbildung der Berater abhängen.

Dies sind die beiden gebräuchlichsten Gründe, um Unternehmensberatungen in den Unternehmen einzusetzen. Entweder kommen die Unternehmen zu der Einsicht, dass sie mit eigenen Mittel ihre Probleme nicht lösen können, oder wollen die Probleme möglichst schnell lösen. Dafür eignen sich firmenexterne Mitarbeiter besonders, da sie sich nicht um innere Strukturen kümmern müssen. Sie können die Probleme direkt angehen und ihre Ausbildung ermöglicht es ihnen Lösungen dafür zu entwickeln. All die Hindernisse, die den firmeninternen Mitarbeitern im Wege stehen, um Lösungen zu erarbeiten, limitieren die externen Mitarbeiter nicht.

Oftmals verfügen die Unternehmen auch nicht über die finanziellen Möglichkeiten, Spezialisten unter Vertag zu nehmen. Spezialisierte Angestellte können teuer sein und für viele Unternehmen ist es nur möglich, auf Know how zurückzugreifen, indem sie durch Unternehmensberater Fachwissen auf Zeit unter Vertrag nehmen. Dadurch kommen sie auch in den Genuss einer Fachkompetenz, die sie nicht langfristig finanziell bindet.

Im optimalen Fall sind Unternehmensberatungen also Problemlöser, die für kleine und große Probleme in Unternehmen unter Vertrag genommen werden können. Ihre Fachkompetenzen helfen Unternehmen, Lösungen für spezielle Probleme zu entwickeln, die sie selber nicht aus finanziellen und zeitlichen Gründen lösen können.

Geregeltes Wachstum durch Unternehmensberatungen

Viele Unternehmen kommen mit ihrem Wachstum nicht alleine zurecht und müssen auf die Dienstleistungen von externen Firmen zugreifen. Die gewachsenen Strukturen, die Firmen von klein auf wachsen lassen, hindern sie daran, den Sprung in die große Liga zu machen.

Wenn Kleinunternehmer den Wechsel zu einem mittelständischen Unternehmen machen, funktionieren viele eingespielte Prozesse nicht mehr. Am Offensichtlichsten ist die Entscheidungskette. Während Selbstständige gewohnt sind, alle Entscheidungen selbst zu treffen, alle Schecks selber zu unterschreiben und immer selber nach dem Rechten zu schauen, muss die Verantwortung in größeren Unternehmen aufgeteilt werden.

Dafür werden anderen Strukturen in den Unternehmen benötigt und das Personal muss ausgebildet werden. Diesen Wechsel in der Organisation natürlich durchzuführen, ohne Hilfe von Dritten, kann teuer werden und sehr lange dauern.

Unternehmensberatungen können helfen, diesen Wandel in den Unternehmen zu unterstützen. Die Erfahrung der Berater hilft, die alten gewachsenen Strukturen aufzubrechen und die Funktionen in einem Unternehmen zu definieren. Besonders die Leitung, besser gesagt der Unternehmer, ist gefordert, weil er komplett umdenken muss und die Verantwortung für die Frucht seiner jahrelangen Arbeit teilweise in die Hände seiner Mitarbeiter legt.

Die Angestellten müssen sich daran gewöhnen, selbstständig Entscheidungen treffen zu können, die innerhalb ihrer Verantwortlichkeit liegen. Dazu ist es nötig, klare Verantwortungsbereiche durch das ganze Unternehmen festzulegen und die Beteiligten darauf vorzubereiten.

Einer der wichtigsten Gründe, um Unternehmensberater in diesem Fall einzusetzen, ist die Gefahr der wirtschaftlichen Verluste. Wenn das Unternehmen selber versucht, diesen Sprung in den Mittelstand zu machen, ist die Möglichkeit, Fehler zu machen, sehr groß. Diese Fehler können fatale Konsequenzen für die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens haben. Das kann schon der Eindruck bei den Kunden sein, die durch den Wechsel unsicher werden, bis hin zu Problemen in der Produktion, die richtig teuer werden können.

Unternehmensberater verfügen über die Erfahrung, den Wechsel in der Struktur der Firma problemlos zu organisieren und die häufigsten Fehler zu vermeiden. Dadurch hat der Unternehmer die Sicherheit, dass dem Unternehmen durch den Strukturwechsel kein Schaden entsteht.

Wichtig ist immer, die richtige Unternehmensberatung zu wählen. Der Unternehmer kann dies ganz leicht herausfinden, alle Unternehmensberatungen haben auch eine Informationspflicht. Kein seriöser Berater wird dem Kunden schon bei seinem ersten Besuch einen vorgefertigten Plan vorlegen. Die Voraussetzungen sind in jedem Unternehmen anders, so dass ein seriöser Berater erst nach einer genauen Analyse einen Plan für einen Strukturwechsel machen kann.

Risikomanagement in Unternehmen

Viele Unternehmer haben noch nichts von Risikomanagement gehört. Dabei ist das Risikomanagement eine der wichtigsten Aufgaben der Unternehmensführung, unabhängig davon, ob es sich um kleine Unternehmen oder globale Konzerne handelt.

Wenn wir von Risikomanagement sprechen, dann meinen wir die Fähigkeit, Risiken in einem Unternehmen zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten. Dies ist eine grundlegende Fähigkeit, wenn die Unternehmenspolitik festgelegt wird. Dafür müssen Kriterien festgelegt werden, die nach ihrem jeweiligen Risiko eingestuft werden kann.

Für das Risikomanagement gibt es verschiedene Methoden, wie das Risiko ermittelt wird und die Verantwortung bei den Entscheidungen bewertet werden kann. Dazu gehören natürlich auch die Bereitstellung der Ressourcen, um eventuelle Risiken vermeiden zu können.

Sobald die einzelnen Risiken identifiziert wurden, können Unternehmen die Berichterstattung festlegen, mit denen sie kontrolliert werden können. Dazu gehört auch die Qualifikation des Personals, um die Risiken zu kontrollieren.

In Deutschland ist die formale Ausbildung und Zertifizierung der Risikomanager in der DIN VDE V 0927 „Notfall- und Gefahrensysteme“ festgelegt. Darin wird unter anderem festgelegt, dass das Risikomanagement in Unternehmen als ein fortlaufender Prozess integriert werden muss. Die Planung und Umsetzung sowie die Verbesserung und Überwachung müssen kontinuierlich durchgeführt werden.

Das Risikomanagement sollte in allen Branchen angewendet werden. Ziel ist es, Risiken zu eliminieren und die Kosten von Risiken zu reduzieren. Dafür müssen die Ursachen und Auswirkungen der identifizierten Risiken beschrieben und die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens identifiziert werden.

Unternehmensberatungen haben sich auf das Risikomanagement spezialisiert und können Unternehmen bei der Einführung und Erneuerung große Dienste erweisen, da die Komplexität bei der Einführung der Prozesse oft große Probleme aufwirft.

Die Risiken eines Unternehmens

Nur die wenigsten Manager wissen, dass das Risiko im Unternehmen auch mit Zahlen bewertet werden kann. Die Konzentration auf die Suche nach den besten Gewinnmöglichkeiten oder die Optimierung der vorhandenen Gewinne kann dann fatale Konsequenzen haben.

Jedes Unternehmen muss sich den Risiken bewusst sein, die unterschiedliche Gewinne oder sogar Verluste nach sich ziehen. Durch statistische Analyse können diese sichtbar gemacht werden und mittels der Risikoaggregation bewertet werden.

Wenn die Bewertung negativ ausfällt, spricht man von dem so genannten Insolvenzrisiko. Dieses beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass das Unternehmen den finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann und deswegen wegen Zahlungsunfähigkeit geschlossen werden muss.

Für Aktiengesellschaft besteht eine Pflicht, ein Überwachungssystem der finanziellen Risiken einzurichten. Sie soll den Fortbestand der Aktiengesellschaft sichern und ist Aufgabe des Vorstands.

Auch Banken nutzen die Risikobewertung, um sich vor Kreditausfällen zu schützen. Die einzelnen Faktoren unterscheiden sich dabei von denen der Unternehmer, weil sich die Risiken eher auf das betriebswirtschaftliche Gesamtrisiko beziehen.

Das Unternehmensrisiko sollte als absolute Zahl ein wichtiger Faktor für die Unternehmenspolitik sein und statistisch ausgewertet werden. Unternehmensberater können dabei behilflich sein, die einzelnen Faktoren für die Definition der Risiken zu identifizieren und die statistischen Analysen vorzubereiten.

Lean Management

In den 1990er Jahren führte eine Universität in den Vereinigten Staaten eine Untersuchung in der Automobilindustrie durch. Fünf Jahre lang untersuchten sie die unterschiedlichen Bedingungen in den Werken der Kraftfahrzeughersteller, in Hinsicht auf die Effizienz und Produktionsbedingungen.

Hintergrund waren die Qualitätsunterschiede und Herstellungskosten der Fahrzeuge, bei denen der japanische Hersteller Toyota besonders gut abschnitt. Der Standard bei der Herstellung von Fahrzeugen von Toyota galt ab diesem Zeitpunkt als weltweite Benchmark. Bezeichnet wurde dieser Führungsstil als die schlanke Produktion oder Lean Management.

Beim Lean Management geht es in erster Linie um eine schlanke Organisation, die alle Tätigkeiten und Aufgaben vermeiden soll, die nicht zum Mehrwert des Produktes beitragen. Diese Unternehmensphilosophie kann auf die Produktion sowie auf die Verwaltung angewendet werden. Auf allen Ebenen soll jede Form von Verschwendung sowie Kosten durch Fehler vermieden werden. Trotzdem soll weiterhin eine bestmögliche Qualität angestrebt werden.

Toyota hat diese Unternehmensphilosophie Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelt, die eine stabile Produktion erfordert und die zu dieser Zeit zu den qualitativ besten Autos führte. Heutzutage werden diese Methoden in fast jedem Unternehmen angewendet und die Idee der schlanken Produktion wird in vielen anderen Branchen weiterhin verbessert.

Das Motto „Werte ohne Verschwendung zu erschaffen“ kann in vielen Industriezweigen angewendet werden. Dafür müssen alle Aktivitäten und Prozesse optimal aufeinander abgestimmt werden und alle überflüssigen Vorgänge vermieden werden. Im Lean Management werden alle etablierten Vorgänge aus zwei Perspektiven analysiert und verbessert. Alle Aspekte des Unternehmens müssen aus der Sicht des Kunden und des Unternehmens betrachtet werden. Es gilt die Ansprüche des Kunden an die Qualität und Verfügbarkeit zu erfüllen und trotzdem ein profitables Unternehmen zu führen, das konstant seine Wettbewerbsfähigkeit verbessert.

Mit dem Lean Management werden stabile Prozesse entwickelt, mit denen Unternehmen früh auf Fehler reagieren können und hochwertige Produkte herstellen können.

Prozessmanagement

Der einzige Grund, warum Unternehmen existieren, ist, dass Kunden sich für ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Deswegen ist es besonders wichtig, dass Unternehmen die Informationen aus den eigenen Geschäftsprozessen nutzen, um sich besser an die Wünsche der Kunden anpassen zu können.

Der Sinn des Prozessmanagement ist, über genaue Informationen der einzelnen Prozesse im Unternehmen Bescheid zu wissen und diese besser gestalten zu können. Diese Geschäftsprozessoptimierung kann nur erreicht werden, wenn alle Abläufe richtig dokumentiert und die Kostenkalkulation prozessorientiert durchgeführt wird.

Für die korrekte Dokumentation ist es nötig, dass jede Abteilung fest definierte Funktionen hat. Trotzdem müssen alle Prozessverantwortlichen über die geeignete Flexibilität verfügen, sodass sinnvolle Veränderungen in den normalen Ablauf einfließen können.

Ein erfolgreiches Prozessmanagement setzt voraus, dass alle Prozesse genau geplant und die Arbeiten danach ausgeführt wurden. Dies kann nur sichergestellt werden, wenn alle Prozesse auch effektiv überwacht werden. Sollten sich daraus neue Erkenntnisse entwickeln, sollten diese auch wieder in die Planung einfließen.

Daraus entwickelt sich im Idealfall ein Kreislauf, der zu besseren Prozessen führt und die Effizienz in einem Unternehmen verbessert. Nur mit der geeigneten Transparenz ist es möglich, alle Geschäftsprozesse miteinander abzustimmen. Das Prozessmanagement führt zu einer neuen und verbesserten Form der Unternehmensführung sowie der Planung.