After Sales Management

Das After Sales Management bezieht sich auf den Service eines Unternehmens, wenn der Verkauf abgeschlossen ist. Es soll die Kundenzufriedenheit steigern und den Kunden an die Marke binden.

Der Kunde soll das Gefühl haben, dass die Kaufentscheidung richtig war, und ihn zu weiteren Käufen animieren. Dies hilft dem Unternehmen, Kunden langfristig an Ihre Marke zu binden. Das After Sales Marketing ist ein Teil des Kundenbeziehungsmanagements und ist als ein Teil des Verkaufsprozesses einzuordnen.

Grundsätzliches Ziel ist, den Verkauf nicht durch den Abschluss zu beenden, sondern den Kunden auch von anderen Dienstleistungen oder Produkten durch einen erweiterten Service zu überzeugen. Dies kann durch einen guten Kundendienst und Garantieleistungen genauso erreicht werden, wie durch eine gute Betreuung durch Mitarbeiter des Unternehmens.

Ein weiterer positiver Vorteil des After Sales Marketings kann es sein, mehr Informationen über Kunden und deren Wünsche zu erfahren. Dadurch lassen sich Markttrends leichter definieren, die dann in die Planung und Produktion einfließen können.

Die wichtigsten Punkte in einem Unternehmen für das After Sales Marketing sind der Service und die Wartung sowie der Vertrieb. Dadurch wird erreicht, dass den Kunden neue Produkte oder zusätzliche Dienstleistungen vorgestellt werden können. Mitarbeiter können dies durch persönliche Gespräche oder Textnachrichten in jeglicher Form erreichen. Auch der Einsatz von Gewinnspielen oder Produktproben ist ein beliebtes Marketinginstrument.

Mit dem richtigen After Sales Marketing sollen eine hohe Marktsättigung vermieden und klassische Werbemaßnahmen ersetzt werden. In bestimmten Märkten reichen sie nicht mehr aus, besonders wenn sie heiß umkämpft sind.

Unternehmen richten sich gerne mit ihren Werbemaßnahmen auf bestehende Kunden aus, da sie bereits als Zielgruppe identifiziert wurden und dementsprechend sehr effizient bedient werden können. Die meisten Werbemaßnahmen haben einen großen Streueffekt, weil viele Kunden angesprochen werden, die kein Interesse an den Produkten oder Dienstleistungen der Unternehmen haben.

Das After Sales Management ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensplanung und wird auf dem globalen Markt auch in Zukunft eine immer größere Rolle einnehmen.

Six Sigma

Six Sigma wurde von Motorola in den 1980er Jahren entwickelt, um die Qualität ihrer Produkte und die Effizienz konstant zu verbessern.

Basis von Six Sigma sind reale Daten, die dann statistisch ausgewertet werden können. Mit dem DMAC System werden Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten erfasst, analysiert, verbessert und überprüft. Six Sigma ist aber auch ein Maßsystem für die Qualität, bei dem möglichst 6 Sigma erreicht werden soll.

Für jede einzelnen Phase des DMAC werden in Six Sigma eine große Anzahl von Werkzeugen zur Verfügung stellt. Mit diesem können die einzelnen Projekte entsprechend der jeweiligen Phase analysiert werden. Die einzelnen Phasen sind Definieren, Messen, Analysieren, Verbessern, Steuern.

Die statistische Auswertung der Daten soll helfen, die Qualitätsmerkmale zu kontrollieren. Bei dieser Prozessfähigkeitsuntersuchung werden die tatsächlichen Daten mit ihren Abweichungen zum Idealzustand in die Relation zu dem Toleranzbereich gesetzt. Die Standardabweichung des Qualitätsmerkmals wird als Sigma bezeichnet. Je sicherer ein Prozess ist, desto kleiner ist die Standardabweichung. Eine Produktion mit null Fehlern wäre erreicht, wenn sie sechs Standardabweichungen vom Mittelwert entfernt liegt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Toleranzgrenzen nicht überschritten werden. Six Sigma ist das Werkzeug, um Prozesse möglichst fehlerfrei zu machen.

Das System wurde bekannt durch Motorola, aber es wird auch bei General Electric und vielen anderen Unternehmen weltweit eingesetzt. Heute arbeiten viele Unternehmen mit Six Sigma, nicht nur in der Produktion. Wichtig dabei ist immer die Unterstützung des Managements.

Grundvoraussetzung für den Erfolg von Six Sigma Projekten sind ausgebildete Mitarbeiter, bei denen Unternehmensberater eine große Rolle spielen. Sie können Unternehmen helfen, mit den bekannten Qualitätssicherungsmethoden und einer systematischen Vorgehensweise die einzelnen Projekte zu verbessern. Dadurch werden die Unternehmensergebnisse verbessert und der Nutzen für die Kunden gesteigert. Mit Six Sigma wird die Kundenzufriedenheit erhöht und die Kosten, mit denen die gewünschte Qualität erreicht wird, werden gesenkt.

Unternehmensberatungen helfen bei der Auswahl der ersten vielversprechenden Projekte, bei denen die besten Ergebnisse in kürzester Zeit erreicht werden. Da in diesem Managementsystem alle Erfolge messbar werden, können sie für die Motivation der Mitarbeiter eingesetzt werden.

In Unternehmen, die Six Sigma eingesetzt haben, hat sich gezeigt, dass sie 68 Prozent ihrer Kosten einsparen und 66 Prozent der Fehler im Prozess vermeiden konnten. Dadurch stieg die Kundenzufriedenheit im Durchschnitt um 44 Prozent.

Da der Erfolg von Six Sigma-Projekten von der Auswahl der Projekte abhängt, kann die Hilfe von Beratern ausschlaggebend für den schnellen Erfolg und die Motivation der Angestellten sein.

Was können Unternehmensberater leisten?

Wenn Probleme in einem Unternehmen auftauchen, ist es natürlich, dass erst einmal zur Selbsthilfe gegriffen wird. Bei einem sinkenden Umsatz, höherem Druck durch die Konkurrenz oder Problemen mit der Zufriedenheit der Kunden, werden in den meisten Unternehmen zuerst einmal die eigenen Angestellten dazu angehalten, die Probleme zu lösen.

Wenn diese Probleme aber nicht aus eigener Kraft gelöst werden konnten, dann ist es sinnvoll, eine Unternehmensberatung in Anspruch zu nehmen. Sie ist dafür ausgebildet, Unternehmen stärker zu machen und die Stärken eines Unternehmens zu verbessern, so wie für ein gesundes Wachstum zu sorgen.

Das größte Problem in Unternehmen ist das Unwissen. Wenn komplexere Vorgänge oder Methoden nicht bekannt sind, dann können auch keine Lösungen gefunden werden. Unter diesen Umständen sind die Angestellten auch nicht in der Lage, die richtigen Fragen zu stellen, um die Probleme zu identifizieren.

Die Aufgabe der Unternehmensberater ist es, dieses Unwissen zu identifizieren und die Mitarbeiter so zu schulen, dass sie die Probleme identifizieren und in Zukunft selber Lösungen dafür finden können. Damit geben sie den Unternehmen die Möglichkeit, Probleme in Zukunft schneller zu identifizieren und aus eigener Kraft wieder zu beheben.

Dies sollte die erste Aufgabe für jede Unternehmensberatung sein!

Customer Relationship Management (CRM)

Das Kundenbeziehungsmanagement spielt in allen Branchen eine immer größere Rolle. Auf einem globalen Markt ist die Ausrichtung des Unternehmens auf die Kunden eines der wichtigsten Unternehmensziele.

Ziel der Kundenpflege ist, die Kunden aktiv in die Beziehungsprozesse einzubinden. Dazu wird von den Mitarbeitern verlangt, die Kundenbeziehung zu dokumentieren und zu verwalten. Die Beziehung zu den Kunden soll langfristig ausgerichtet werden, was sich positiv auf den Erfolg des Unternehmens auswirkt.

Die Kundenbindung ist besonders wichtig, da die Gewinnung von Neukunden für ein Unternehmen sehr kostenintensiv sein kann. Ausschlaggebend für das Kundenbeziehungsmanagement ist, dass die Kundendaten für die jeweiligen Prozesse aufbereitet werden können und immer im Kontext zu den jeweiligen Prozessen eingesehen werden können.

Die Kundenpflege wird durch eine zielgerichtete Kommunikation unterstützt und von computergestützten Systemen bewertet, so dass die Verantwortlichen sich auf die hohen Kundenwerte konzentrieren können.

Das Kundenbeziehungsmanagement ist ein wichtiger Teil der Unternehmensführung und bezieht alle kundenbezogenen Prozesse in einem Unternehmen ein. Ein wichtiges Ziel der Kundenpflege ist, für den Kunden einen Mehrwert zu schaffen, der sich positiv auf den Umsatz des Unternehmens auswirkt. Die Daten, die durch die computergestützten Systeme zur Verfügung stehen, helfen bei der Analyse der Kundenerwartungen und wie das Unternehmen sie am besten erfüllen kann.

Die Kundenorientierung

Es ist mittlerweile bekannt, dass die Kundenorientierung einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg eines Unternehmens ist. Weniger bekannt ist aber, dass sich dies durch alle Unternehmensbereiche ziehen muss.

Bei einer Umfrage wurde bekannt, dass nur etwa 73 Prozent der befragten Unternehmen über die Bedeutung der Kundenorientierung im Vertrieb Bescheid wissen. In einem globalen Markt ist es aber immer wichtiger, den zunehmende Komplexitäten der Kundenanforderungen gerecht zu werden. Das trifft auf alle Abteilungen zu, nicht nur auf den Vertrieb.

Kunden stellen heute größere Anforderungen an die Produkte und Dienstleistungen, was zu immer mehr Transparenz bei den Unternehmenszielen und den Produktionsprozessen führt. Deswegen sind Methoden und Werkzeuge, um Kunden möglichst früh mit in die Entwicklung von neuen Produkten und Prozessen zu integrieren, sehr wichtig.

Die Vorteile für Unternehmen können enorm sein, da innovative Kunden nicht nur bei der Problemlösung behilflich sein können, sondern auch aktiv an dem Entwicklungsprozess mitarbeiten können.

Für Unternehmen ist die Anpassung an die Kundenanforderungen eine der größten Aufgaben. zum einen, weil es durch die immer kürzer werdenden Produktzyklen sehr schwer ist, die Kunden an die Marke zu binden, und weil das internationale Angebot die Schwelle bei den Kunden senkt, die Marke zu wechseln.

Nachhaltigkeitsmanagement

Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus von Medien und dem Interesse der Öffentlichkeit geraten. Deswegen ist es auch für Unternehmen interessant, nachhaltige Ziele zu verfolgen.

Die Öffentlichkeit nimmt immer mehr Interesse an der sozialen Verantwortung von Unternehmen. Sie beschreibt unter anderem, wie die Ziele der Nachhaltigkeit in einem Unternehmen strategisch umgesetzt werden. Deswegen ist es immer wichtiger, sie auch in die Unternehmenspolitik zu integrieren. Damit wird garantiert, dass jedes Kapital des Unternehmens nicht ersatzlos aufgezehrt wird. es geht darum, die langfristige Geschäftsentwicklung erfolgreich abzusichern und mit dem Unternehmen einen positiven Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft zu leisten.

Ein wichtiger Teil sind die natürlichen Ressourcen, die nicht unendlich zur Verfügung stehen. Das Nachhaltigkeitsmanagement muss so ausgelegt werden, dass die Zukunft des Unternehmens gesichert wird und unsere Umwelt nachhaltig positiv verändert wird.

Ein erfolgreiches Nachhaltigkeitsmanagement muss also in der Unternehmenspolitik verankert werden und in allen Strukturen und Prozessen des Unternehmens umgesetzt werden. Unternehmensberater können dabei helfen, die erforderlichen Führungsinstrumente bereitzustellen, die für die Einhaltung der Ziele erforderlich sind. Sinn dabei ist nicht nur, den ökologischen Fußabdruck zu verbessern, sondern auch einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen, durch Kostenersparnisse und Mitarbeitermotivation sowie ein besseres Risikomanagement.

Im Moment sind deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich eher im Mittelfeld angesiedelt, eine gute Möglichkeit, um sein Unternehmen besser im internationalen Wettbewerb zu positionieren.

Wie bei vielen anderen Managements ist es im Nachhaltigkeitsmanagement wichtig, messbare Ziele zu identifizieren, die auch für die Umsetzung ausgewertet werden können. Diese Ziele können in mehreren Arbeitsschritten definiert werden, um die Maßnahmen so gut wie möglich an die Ziele anzupassen. Wichtig ist es aber, dass die Maßnahmen konstant kontrolliert werden und eine Frequenz definiert wird, mit der die Effektivität überprüft werden kann. Mit dieser Überprüfung wird gewährleistet, dass die Effizienz dieser Maßnahme mit den Zielen übereinstimmt.

Das richtige Nachhaltigkeitsmanagement integriert alle Mitarbeiter in die Arbeitsschritte, damit sie zu dem Erfolg der einzelnen Projekte beitragen können. Dies betrifft nicht nur firmeninternes Personal, es können auch kommunale Einrichtungen, andere Unternehmen, Verbände, Vereine und private Haushalte in die Projekte einbezogen werden. Dies hilft dem Unternehmen, das Nachhaltigkeitsmanagement als Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Außerdem kann eine große Anzahl von Beteiligten den Erfolg und die Effektivität der Maßnahmen verbessern.

Das Nachhaltigkeitsmanagement ist heutzutage ein anerkannter Studiengang und wird in einigen Universitäten in die MBA-Lehrgänge integriert. Unternehmensberatungen mit dem entsprechenden Fachpersonal können Unternehmen also wichtige Hilfestellungen bei der Entwicklung der Ziele des Nachhaltigkeitsmanagements und deren Umsetzung bieten. Besonders wichtig sind die Verknüpfungen zwischen den Managementformen, wie dem Risikomanagement und dem Nachhaltigkeitsmanagement.

Managementberatung

Managementberatung ist ein schon lange gängiges Thema und doch werden immer wieder andere Aspekte beleuchtet. Wer Managementberater sein möchte, der benötigt ein besonders gutes Auffassungsvermögen, einen genauen Blick von oben und besonders kräftige Nerven. Wenn ein Unternehmen eine Managementberatung benötigt, dann stecken besondere Erwartungen dahinter. Geringstes Ziel ist, dass die Beratung Früchte tragen soll.

Zumeist geht es bei der Managementberatung um die Optimierung der Unternehmensführung, insbesondere in Bezug auf dem Unternehmensgewinn. Es kann aber auch Managementberatungen geben, die sich auf die Verbesserung der Unternehmenskommunikation beziehen oder das gesamte Unternehmen inklusive Abteilungen umstellen.

Mithilfe einer Managementberatung können Unternehmen restrukturiert oder es kann eine Outsourcing-Maßnahme geplant werden. Der Vorteil der Managementberatung ist es, dass sie von oben in das Unternehmen schauen und gleichzeitig die Außenwelt im eigenen Blickwinkel haben. Das Unternehmen an sich hat zwar seine eigene Sicht, aber die ist zumeist ungeprüft. Wenn das Unternehmen mit einem Dritten zusammenarbeitet, dann ergeben sich meist mehr Ansatzpunkte als die, die man aus dem Unternehmen heraus entwickeln kann.

Zum Beispiel kann man sich vorstellen, dass ein bekannter für Schuh-Anbieter namens Footway eine Umstrukturierungsmaßnahme durchführen möchte. Hierbei soll das Netz der Filialen überprüft und überarbeitet werden. Da das Unternehmen die Interessen der Mitarbeiter, des Controllings und der Unternehmensführung vertritt, ist es von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Maßnahme, dass ein Managementberatungsunternehmen miteinbezogen wird.

Die Aufgabe der Managementberatung ist es zumeist, sich einen praktischen und theoretischen Überblick über das Unternehmen zu verschaffen und eine Analyse vorzunehmen. Hierbei werden die Abläufe im Unternehmen beobachtet und betrachtet und es werden auch Gespräche mit den Mitarbeitern geführt. In einem Bericht oder einer Präsentation können verschiedene Vor- und Nachteile einer Veränderungsmaßnahme mit den verschiedenen am Prozess Beteiligten besprochen werden. Die Managementberatung gibt Entwicklungsvorschläge und Lösungsmöglichkeiten vor, die endgültige Entscheidung trifft letztendlich das Unternehmen.

Der Nachteil an einer Managementberatung ist, dass dafür ein entscheidender Kostenfaktor entsteht. Eine Beratung kostet je nach Umfang mehrere 10.000 Euro. Allerdings ist es so, dass keine Kosten und Mühen gescheut werden sollten, wenn man eine wichtige Entscheidung zu treffen hat, um die Risiken einer Fehlentscheidung zu minimieren. Eine im Unternehmen „allein gezimmerte“ Umstellungsentscheidung kann unter Umständen teurer werden, wenn sie zu einer suboptimalen oder gar zu einer Fehlentscheidung führt. Im schlimmsten Fall kann dann sogar der Unternehmenszweck gefährdet sein.

Eine Managementberatung kann man auf verschiedene Arten finden: Zum einen haben alle Managementberater einen Internetauftritt, zum anderen kann man Anzeigen in Fachzeitschriften finden oder Kontakte auf Fachmessen herstellen. Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, um eine passende Managementberatung ausfindig zu machen und für sich in Anspruch zu nehmen. Zumeist wird dabei ein Beratungsvertrag abgeschlossen, der den Umfang und die Dauer der Leistung festlegt. Dieser Vertrag ist sinnvoll, wenn es später bei Erstellen der Leistung zu Unstimmigkeiten kommt. Außerdem wird darin zumeist auch das Budget festgsteckt, so dass die Beratungsprovision übersichtlich bleibt.

Umweltmanagement und Unternehmensberater

Der Umweltschutz wird ein immer wichtigerer Faktor in der Unternehmenspolitik. Er soll nicht nur die Auflagen der Behörden erfüllen, sondern auch die Angestellten an das Unternehmen binden.

Das Umweltmanagement beschäftigt sich in erster Linie mit allen Auflagen des Umweltschutzes, die von den Behörden verlangt werden und die in der Organisation als Ziele festgelegt werden. Es soll die nachhaltigen Prozesse in dem Unternehmen sichern, um unsere Umwelt möglichst wenig zu belasten.

In modernen Unternehmen gehört der Umweltschutz zu einem der wichtigsten Ziele. Konstant sollte daran gearbeitet werden, ökologische Maßnahmen umzusetzen, die Umweltschäden vermeiden.

Die meisten Faktoren des Umweltschutzmanagements lassen sich in Zahlen ausdrücken. Dazu gehören zum Beispiel der Energieverbrauch, der Wasserverbrauch und die Abwasserqualität, sowie die Verunreinigungen der Umwelt.

In den Unternehmen sollten dafür Verantwortliche ausgebildet werden, die in einem Umweltmanagementsystem definiert werden. Sie sind dafür verantwortlich, die Verhaltensweisen des Personals und die Umsetzung des Umweltmanagements zu garantieren. Dafür werden Abläufe und Vorgaben definiert, um die einzelnen Ziele nachverfolgen zu können. Dazu gehören nicht nur die Vorgaben der zuständigen Behörden, sondern auch die Ziele der eigenen Organisation.

Um die Anweisungen und Vorgaben in dem ganzen Unternehmen bekannt zu machen, wird in den meisten Unternehmen ein Handbuch für das Umweltmanagement erstellt. Jeder Mitarbeiter sollte sich damit identifizieren und kann mit den jeweiligen Anweisungen seinen Teil dazu beitragen.

Die Umweltmanagementnorm ISO 14001 wurde als Leitfaden für Unternehmen entworfen. In ihr werden Grundsätze und Hilfsinstrumente genannt, mit denen sich die einzelnen Aufgaben im Umweltmanagement leichter definieren lassen. Die Norm ähnelt im Aufbau den ISO-Qualitätsmanagement-Normen, damit sie leichter in die Unternehmensstruktur integriert werden kann.

Um die Effizienz und den Grad der Umsetzung des Umweltmanagement zu überprüfen, lassen viele Unternehmen sich von externen Auditoren überprüfen. Dafür stehen verschiedene Zertifizierungsnormen zur Verfügung.

Einer der wichtigsten Gründe für das Umweltmanagement ist aber die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens. Sie gibt den Mitarbeitern und vor allen Dingen auch den Kunden die Sicherheit, dass das Unternehmen sich konstant bemüht, aktiven Umweltschutz zu betreiben. Dadurch werden natürlich auch strategische Geschäftsvorteile erzielt, die ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensplanung sein können.

Unternehmensberatungen können hier sinnvolle Arbeit leisten, da viele Unternehmen den Umweltschutz noch als einen Kostenfaktor sehen, der kein Unternehmensziel darstellt. Geplanter Umweltschutz kann aber auch durch effektive Kostenreduzierungen erreicht werden und dadurch finanzielle Vorteile bringen. Das beste Beispiel dafür ist der effizientere Energieverbrauch, der nicht nur in der Produktion einen wichtigen Finanzfaktor darstellt.

Da sich das öffentliche Interesse immer mehr auf den Umweltschutz konzentriert, lassen sich die Maßnahmen im Umweltschutz aber auch für die Differenzierung von Konkurrenten nutzen. Sie bietet Kunden höhere Anreize, die eigenen Produkte zu kaufen, da sie dadurch den Umweltschutz des Unternehmens unterstützen. Durch diese und andere Faktoren ist das Umweltmanagement kein Kostenfaktor mehr für Unternehmen, sondern kann als potentieller Wettbewerbsfaktor angesehen werden.

Unternehmensberater für finanzielle Probleme

Eine der größten Aufgaben von Unternehmensberatungen ist es, die finanzielle Situation von Unternehmen zu verbessern.

Durch die Globalisierung und die offenen internationalen Märkte geraten immer mehr Unternehmen in einen hohen Leistungsdruck. Die Produkte müssen unter hohen Qualitätsstandards produziert werden und preislich mit anderen vergleichbaren internationalen Produkten mithalten können.

Für viele Unternehmen ist dieser Druck zu hoch, da an vielen Stellen im Unternehmen Veränderungen durchgeführt werden müssen. Die Aufgabe der Unternehmensberater ist dann, die Kostenstellen in dem Unternehmen zu identifizieren und effizientere Wege zu finden.

Bei den Unternehmen ist diese Art der Unternehmensberatung immer sehr gefürchtet, da sie meistens auch mit Personalkürzungen verbunden sind. Der Unternehmensberater hat die Aufgabe, die Produktion sowie die Administration auf ihre Effektivität und Leistung zu überprüfen.

In den meisten Unternehmen werden dann neue Strukturen gebildet, die die internen Abläufe effektiver machen und vor allem weniger Kosten verursachen.

Für die Unternehmensberater kann dies eine sehr zeitintensive Arbeit sein, da je nach Unternehmen viele Produktionsabläufe und administrative Prozesse kontrolliert werden. Das Unternehmen verlangt schnelle Resultate, um die finanzielle Situation schnell wieder in den Griff zu bekommen. Daher konzentrieren sich Unternehmensberater meistens erst auf die kostenintensivsten Prozesse und arbeiten sich dann langsam herunter zu den Prozessen, die nicht so erfolgversprechend sind.

Warum sind Unternehmensberatungen wichtig?

Viele Unternehmen weltweit nehmen den Service von Unternehmensberatung in Anspruch. Die Gründe dafür sind vielfältig, auf einige davon wollen wir hier näher eingehen.

Eines haben alle Gründe, eine Unternehmensberatung zu beauftragen, gleich: Die eigenen Angestellten haben nicht die geeignete Ausbildung, Probleme zu lösen, oder können sich aus zeitlichen Gründen nicht darum kümmern.

Das klassische Beispiel ist die Effizienz in der Produktion. Eine sehr große Anzahl der Unternehmensberatungen hat sich auf die Verbesserung der Produktionsmöglichkeiten konzentriert. Die jahrelange Arbeit an den gleichen Produkten blockiert Angestellte oft, über effizientere Vorgänge nachzudenken. Unternehmensberatungen können die einzelnen Prozesse in einer Produktion besser bewerten, da sie sie aus der Sicht Dritter mit den richtigen Werkzeugen analysieren können. Damit werden Modelle erstellt, die die Schwachstellen offenlegen und mit denen Verbesserungsmöglichkeiten entwickelt werden können.

Mit welchen Werkzeugen die Unternehmensberatungen arbeiten, hängt oft von der Industriebranche und der Ausbildung der Berater ab. Der Fokus liegt aber immer darauf, den Qualitätsstandard zu halten und die Produktionszeiten zu vermindern.

Das funktioniert aber nur, wenn die Produkte oder Dienstleistungen auch den Anforderungen der Kunden entsprechen. Deswegen konzentriert sich auch eine große Gruppe von Unternehmensberatung auf die Qualitätssicherung. Grundvoraussetzung für den Erfolg jedes Unternehmens ist es, die Anforderung an die Produkte oder Dienstleistungen der Kunden zu erfüllen.

Die Anforderung können durch direkte Anforderungen definiert werden, oder durch Marktstudien im Falle der Lieferung an den Einzelhandel. Erst, wenn diese Qualitätsmerkmale auch garantiert werden, können Unternehmen an einer effizienteren Produktion arbeiten.

Die Qualitätssicherung kann eine umfangreiche Arbeit sein, abhängig von der Komplexität der Produkte oder Dienstleistungen. Die Unternehmensberatungen haben die Möglichkeit, unter einigen Werkzeugen auszuwählen, die von dem Einsatzgebiet und der Ausbildung der Berater abhängen.

Dies sind die beiden gebräuchlichsten Gründe, um Unternehmensberatungen in den Unternehmen einzusetzen. Entweder kommen die Unternehmen zu der Einsicht, dass sie mit eigenen Mittel ihre Probleme nicht lösen können, oder wollen die Probleme möglichst schnell lösen. Dafür eignen sich firmenexterne Mitarbeiter besonders, da sie sich nicht um innere Strukturen kümmern müssen. Sie können die Probleme direkt angehen und ihre Ausbildung ermöglicht es ihnen Lösungen dafür zu entwickeln. All die Hindernisse, die den firmeninternen Mitarbeitern im Wege stehen, um Lösungen zu erarbeiten, limitieren die externen Mitarbeiter nicht.

Oftmals verfügen die Unternehmen auch nicht über die finanziellen Möglichkeiten, Spezialisten unter Vertag zu nehmen. Spezialisierte Angestellte können teuer sein und für viele Unternehmen ist es nur möglich, auf Know how zurückzugreifen, indem sie durch Unternehmensberater Fachwissen auf Zeit unter Vertrag nehmen. Dadurch kommen sie auch in den Genuss einer Fachkompetenz, die sie nicht langfristig finanziell bindet.

Im optimalen Fall sind Unternehmensberatungen also Problemlöser, die für kleine und große Probleme in Unternehmen unter Vertrag genommen werden können. Ihre Fachkompetenzen helfen Unternehmen, Lösungen für spezielle Probleme zu entwickeln, die sie selber nicht aus finanziellen und zeitlichen Gründen lösen können.